Salvia Divinorum (Zaubersalbei, Aztekensalbei)

Salvia Divinorum ist in Deutschland (seit April 2008) und vielen anderen Ländern der Welt verboten. In der Schweiz und Österreich ist das Atztekensalbei weiterhin legal. Ausführliche Infos über den legalen Status weltweit gibt es hier: http://www.erowid.org/plants/salvia/salvia_law.shtml

Eine der besten Bezugsquellen für Salvia Divinorum ist Azarius.


Was ist Salvia divinorum

Salvia divinorum ist eine besondere Salbeiart (Salvia=Salbei) aus Mexiko. Sie wächst dort in einem recht kleinen Gebiet in der Sierra Mazateca im Bundesstaat Oaxaca. 1962 hat R. Gordon Wasson auf einer Expedition mit Albert Hofmann Exemplare zur Identifikation an Dr. Epling geschickt, der diese Pflanze als neue Salbeiart identifizierte und erstmal botanisch beschrieb. Die ersten lebenden Exemplare brachte jedoch Sterling Bunnell im Herbst 1962 nach Amerika, nachdem er sie vom mazatekischen curandero (Schamanen) Isauro Nave erhalten hatte, und verbreitete sie von dort weiter. Somit stammen die meisten heutigen Salvia divinorum Pflanzen von diesem Bunnell-Stamm ab.
Die Pflanze besitzt einen sehr charakteristischen viereckigen, mitunter hohlen, Stängel und gegenständige Blattpaare. Die Blättern besitzen manchmal einen seidigen Glanz. Besonders die Stängel können einen charakteristischen Geruch verströmen, den man aber nur in der Nähe oder bei Berührung wahrnimmt. Die Pflanze kann zwar weiss-lilafarbene Blüten ausbilden, setzt aber sehr selten fruchtbare Samen an. Historische Namen sind: Ska Maria Pastora (Kraut der Schäferin), Hierba de la Virgin (Kraut der Jungfrau) evtl. Pipilzintzintli. Geläufige deutsche Namen sind: Zaubersalbei, Wahrsagesalbei, Aztekensalbei oder einfach nur Salvia (obwohl das nur der lateinische Name für die grosse Salbei-Familie ist). Im Englischen wird Salvia divinorum auch Diviners Mint oder Diviners Sage genannt.


Salvia divinorum (Bunnell-Stamm (ehemals Wasson-Hofmann-Stamm))

Sehr gesundes Exemplar