Psychoactive Pilze
Sie heißen Zauberpilze oder Magic Mushrooms und sie dienen schon seit Jahrtausenden Menschen bei rituellen Zeremonien und helfen bei bewusstseinserweiternden Erfahrungen. Sie wachsen im Wald und auf Wiesen, sie mögen die Feuchtigkeit. Ihre Wirkstoffe sind Psilocybin und Psilocin und diese Alkaloide sind in ihrer Wirkungsweise dem LSD vergleichbar. Die Pilze werden roh gegessen, oder gepresst und als Absud getrunken. Auch in Öl gebraten oder Alkohol eingelegt entfalten sie ihre halluzinogene Wirkweise. Die Effekte sind individuell sehr unterschiedlich. Einige Konsumenten berichten von einem schnellen Eintritt, andere dagegen konnten keine Rauschwirkung feststellen. Der Rauschzustand dauert, je nach Dosis, etwa zwei bis acht Stunden an und endet dann sehr abrupt.
Konsumenten berichten von einer Art Traumzustand der als sehr angenehm empfunden wurde. Oftmals setzt starke Müdigkeit ein, da das Alkaloid in den Pilzen, im Gegensatz zu LSD, eher antriebshemmend wirkt. Je nach Dosis werden die Halluzinationen kräftiger, dreidimensionaler und plastischer. Es wird von manchen Konsumenten von einem unsichtbaren Begleiter berichtet der entweder beruhigend oder manchmal auch angsteinflössend sein kann. Dies führt dann auch manchmal zu Angstattacken und Verfolgungswahn. Überwiegen wird, bei kleiner Dosierung, von einem Cannabisähnlichen Effekt gesprochen.
Die psychotophen Pilze können sehr leicht mit Giftpilzen verwechselt werden, was dann zu schweren gesundheitlichen Schädigungen führen kann. Im Interesse der eigenen Gesundheit ist es deshalb ratsam sich entweder genau zu erkundigen wie der spitzkegelige Kahlkopf nun genau aussieht, um ihn nicht mit dem Rauhopf zu verwechseln, der schwere Nierenschädigungen verursachen kann. Dies kann man jedoch verhindern wen man die Pilze oder die Sporen im Fachhandel bezieht. Es gibt praktisch keine Möglichkeit frische Magic Mushrooms über den Fachhandel oder das Internet zu beziehen. Somit bleibt nur die Möglichkeit die Pilze selber zu züchten.
Über
gibt es alles was zur eigenen Aufzucht benötigt wird.Im Interesse der eigenen Gesundheit ist es sinnvoller diese Möglich zu wählen als sich vielleicht im Pilz zu irren.
Eine Überdosierung ist leider auch immer zu befürchten da der Wirkstoffgehalt in den einzelnen Pilzen stark schwanken kann. Es wird empfohlen immer erst ein viertel des Pilzes zu sich zu nehmen und dann zwei Stunden später erst eine höhere Dosis. Auch nach dem Abklingen des Rausches ist die Reaktionsfähigkeit noch nicht wieder hergestellt.
Die Gesetzeslage ist ganz eindeutig. Wer psychoaktive Pilze trocknet, erwirbt, anbaut oder sonst wie als Rauschmittel verarbeitet, macht sich strafbar. Der Anbau steht dabei nicht unter dem BTMG, aber die Alkaloide Psilocybin und Psilocin.
Der Trip ist nicht ganz so harmlos wie es vielleicht zu vermuten ist. Gerade weil immer die Gefahr der Überdosierung besteht. Man sollte die Pilze nicht allein zu sich nehmen sondern immer dafür sorgen, dass ein Begleiter der auf den Konsum verzichtet in der Nähe bleibt. Die Angstauslösenden Halluzinationen können mitunter sehr heftig werden und bergen dann eine echte Gefahr für die eigene Gesundheit oder gar das Leben.