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Granatapfel

Der Granatapfel ist seit der Antike eine bekannte medizinische Frucht. Punica Granatum, so der wissenschaftliche Namen, ist vor allem im vorderasiatischen Raum beheimatet. Der Baum, der oft als Strauch kultiviert wird, ist vor allem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirksam. Dieses alte Wissen wurde nun um die Wirkung bei jeder Form von Krebs erweitert. Dazu gehören Brustkrebs ebenso wie Prostatakrebs oder Leukämie. Auch bei Altersdemenz und Alzheimer soll der Granatapfel eine heilende Wirkung haben. Rinde und Fruchtfleisch direkt unter der Schale der Frucht werden seit jeher gegen jede Form von Wurmbefall beim Menschen als Heilmittel genutzt.

Anwendung
Die Wirkstoffe des Granatapfels liegen zum Großteil in den Kernen (den Samen) der Frucht. Mit Hilfe eines Löffels schält man die wertvollen Kerne aus der Frucht und lässt sie langsam auf der Zunge zergehen. So werden die wichtigen Wirkstoffe, die Polyphenole, am Besten aufgenommen. Die Frucht ist frisch in den Monaten September bis Dezember erhältlich. Danach gibt es im Handel vereinzelt gelagerte Früchte. Da die Frucht zur Gattung der Beeren zählt, kann sie allerdings nicht lange gelagert werden. Für die Monate Januar bis August empfehlen sich daher eine Reihe Produkte, die aus dem Granatapfel gewonnen werden.

Produkte
Tatsächlich gibt es eine Reihe Produkte auf dem Markt. Für bestimmte Krankheitsbilder, Vorsorgen oder Genießer bieten sich verschiedene Darreichungsformen. Am Häufigsten ist sicherlich der Granatapfelsaft. Gerade die Arteriosklerose wird durch die Anwendung einer Granatapfelkur oder längerem Verzehr von Granatapfel bzw. Granatapfelkapseln positiv beeinflusst. Hier ist von Prof. Aviram, Universität von Texas, wissenschaftlich nachgewiesen worden, dass sich Ablagerungen der Gefäße verlangsamen oder sogar zurückgehen. Prof. Aviram wies bei Patienten mit Ablagerungen in den Halsschlagadern einen Rückgang der Arteriosklerose um 35 % nach. Dieses Ergebnis ist der täglichen Einnahme von Granatapfel Kapseln zu verdanken.

Zur täglichen Nahrungsergänzung, ein besseres Hautbild und ein allgemeineres Wohlbefinden schwören Prominente wie Madonna und Mick Jagger auf Kapseln gewonnen aus der Granatapfelfrucht. Denn tatsächlich lässt das Öl des Granatapfels den Hautalterungsprozess nachweislich weniger rasch voranschreiten. Deshalb bieten vor allem kleine Unternehmen Granatapfelöl als Urtinkturen an, aus denen sich dann herrliche Cremes oder Shampoos herstellen lassen.

Vorbeugend gegen Prostatakrebs, Brustkrebs oder Inkontinenz bieten sich eigens hierfür hergestellte Säfte an. Der Granatapfel erlangt seine heilende Wirkung in diesem sensiblen Bereich durch Antioxidantien, die das Freisetzen schädlicher Radikale verzögern oder verhindern können.